Was auch ungewohnt ist, ist, dass die Franzosen im Unterricht ständig alles hinterfragen. Aufgabe in Finances: jemand nicht einen Kredit über 100.000€ mit einer Laufzeit von 5 Jahren auf... "Warum?"
Aber Finances ist sowieso streckenweise sehr amüsant, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. In der Stunde nach dem Test hat die Dozentin ein Opfer gebraucht, das eine Riesenaufgabe an der Tafel rechnet und dann hat sie jemanden aus ihrer Liste aufgerufen. Das war Henri. Vorlaut wie immer wollte er natürlich wissen, warum sie ausgerechnet ihn ausgesucht hat. Darauf meinte sie dann, dass er der einzige sei, der den Test nicht bestanden hat, aber in dieser Stunde da sei...
Doch jetzt erst mal zu den Ferien. Ferdi war ja hier in Grenoble und eigentlich haben wir nicht soo viel gemacht. Wir waren öfter mal in der Stadt und sind auch einmal zur Bastille hochgelaufen. Das werde ich aber so schnell nicht mehr machen, weil Wandern und dann auch noch bergauf macht mir einfach keinen Spaß... Aber dafür hab ich auch mal wieder ein paar Fotos gemacht.
Außerdem waren wir noch bei der Ikea, die hier vor etwa zwei Wochen aufgemacht hat und ich habe noch ein paar Kleinigkeiten für mein Zimmer besorgt.
Ansonsten war in den Ferien eigentlich nicht wirklich viel los, da fast alle anderen nach Hause gefahren oder geflogen sind.
In zwei Wochen fahre ich dann für ein Wochenende nach Rennes, um Ferdi zu besuchen und Rennes unsicher zu machen. Und das Wochenende danach fahren wir beide nach Paris, um Vivien zu besuchen (er wohnt mitten in der Stadt) und eventuell die ersten Weihnachtseinkäufe zu machen. Darauf freue ich mich jetzt schon... :)
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