Ich habe hier in der Uni seit einer Woche einen Assistentenposten im Département "Langues Vivantes" und arbeite für einen der Deutschdozenten. Das heißt, ich erstelle Excel-Tabellen und Powerpoint-Präsentationen und werte Multiple-Choice-Tests aus. Ich mache also alle anfallenden Hilfsarbeiten. :) Das beste daran ist aber, dass hier ein Hiwi wesentlich besser bezahlt wird als in Deutschland (4€ mehr pro Stunde) und dass ich die Arbeiten zu Hause erledigen kann. So kann ich mir was dazuverdienen, was nicht schlecht ist auf einem teuren Pflaster wie Grenoble, und dann auch öfter mal den Ferdi in Rennes besuchen...
Als er letztes Wochenende hier war und wir einen Film angeschaut haben, ist plötzlich die Glühlampe von der Decke gefallen. Sowas ist mir auch noch nie passiert... Anscheinend war irgendein Trottel zu dämlich, die Lampe richtig zu handhaben (die Lampen hier haben kein Gewinde...) und so durfte ich mich hier auch schon als Heimwerker betätigen.
Außerdem muss ich dieses Wochenende auch ziemlich viele Hausaufgaben machen. Zum Beispiel für Géopolitique (ähnliches Feeling wie im Geschichtsgrundkurs damals :) ), da müssen wir 15 Seiten über den Nahostkonflikt durcharbeiten und auch noch die Interessen der verschiedenen Seiten schriftlich festhalten. Heute hab ich mich noch erfolgreich darum gedrückt... Mein Stundenplan, der jede Woche anders ist, ist ein bisschen blöd, weil ich fast jede Woche zwei Tage komplett frei habe, aber an einem dafür von 8-18h. Der kommende Dienstag wird wieder so ein Tag und das bedeutet, dass ich 6 (!) Stunden Management opérationnel und 4 Stunden Stratégie d'entreprise habe. Naja, ich freu mich jetzt schon... Zudem gibt es hier auch keine Vorlesungen (die muss man sich zu Hause auf DVD am PC anschauen), sondern nur TDs (Übungen) , in denen wir größtenteils Case Studies in Gruppen bearbeiten oder wie in Design eine Verpackung entwickeln müssen. So langsam lerne ich auch die Franzosen aus meinem TD kennen und die meisten sind auch echt nett. Allerdings frage ich mich auch des öfteren, was die Franzosen in den zwei Jahren classe préparatoire machen, bevor sie dann auf die ESC dürfen, weil in Finances stellen sie sich teilweise schon arg an...
Gestern Abend waren wir Deutschen (und auch die Österreicher) in einem Pub auf einer "Oktoberfestparty" oder dem, was die Franzosen für die Wiesn halten. Sie hatten Erdinger Weißbier (und sogar an die 5 passenden Gläser) sowie normales Bier in 5 Maßkrügen (oder wie die eine Französin gemeint hat, "Bierbecher"). Die Musik war aber das Beste. Ab und zu kamen "Ein Prosit der Gemütlichkeit" und andere wiesntypische Schmankerl, aufgelockert durch kölsche Karnevalsmusik, was die Ruhrpöttler unter uns gefreut hat. Außerdem haben uns schon einige Franzosen stolz erzählt, was sie alles für deutsche Bands kennen: als erstes mal Rammstein (das scheint hier jeder zu kennen) dicht gefolgt von den Scorpions. Aber der absolute Oberknaller ist hier ja im Moment Tokio Hotel. Hier hängen auch überall Plakate von denen...
Als er letztes Wochenende hier war und wir einen Film angeschaut haben, ist plötzlich die Glühlampe von der Decke gefallen. Sowas ist mir auch noch nie passiert... Anscheinend war irgendein Trottel zu dämlich, die Lampe richtig zu handhaben (die Lampen hier haben kein Gewinde...) und so durfte ich mich hier auch schon als Heimwerker betätigen.
Außerdem muss ich dieses Wochenende auch ziemlich viele Hausaufgaben machen. Zum Beispiel für Géopolitique (ähnliches Feeling wie im Geschichtsgrundkurs damals :) ), da müssen wir 15 Seiten über den Nahostkonflikt durcharbeiten und auch noch die Interessen der verschiedenen Seiten schriftlich festhalten. Heute hab ich mich noch erfolgreich darum gedrückt... Mein Stundenplan, der jede Woche anders ist, ist ein bisschen blöd, weil ich fast jede Woche zwei Tage komplett frei habe, aber an einem dafür von 8-18h. Der kommende Dienstag wird wieder so ein Tag und das bedeutet, dass ich 6 (!) Stunden Management opérationnel und 4 Stunden Stratégie d'entreprise habe. Naja, ich freu mich jetzt schon... Zudem gibt es hier auch keine Vorlesungen (die muss man sich zu Hause auf DVD am PC anschauen), sondern nur TDs (Übungen) , in denen wir größtenteils Case Studies in Gruppen bearbeiten oder wie in Design eine Verpackung entwickeln müssen. So langsam lerne ich auch die Franzosen aus meinem TD kennen und die meisten sind auch echt nett. Allerdings frage ich mich auch des öfteren, was die Franzosen in den zwei Jahren classe préparatoire machen, bevor sie dann auf die ESC dürfen, weil in Finances stellen sie sich teilweise schon arg an...
Gestern Abend waren wir Deutschen (und auch die Österreicher) in einem Pub auf einer "Oktoberfestparty" oder dem, was die Franzosen für die Wiesn halten. Sie hatten Erdinger Weißbier (und sogar an die 5 passenden Gläser) sowie normales Bier in 5 Maßkrügen (oder wie die eine Französin gemeint hat, "Bierbecher"). Die Musik war aber das Beste. Ab und zu kamen "Ein Prosit der Gemütlichkeit" und andere wiesntypische Schmankerl, aufgelockert durch kölsche Karnevalsmusik, was die Ruhrpöttler unter uns gefreut hat. Außerdem haben uns schon einige Franzosen stolz erzählt, was sie alles für deutsche Bands kennen: als erstes mal Rammstein (das scheint hier jeder zu kennen) dicht gefolgt von den Scorpions. Aber der absolute Oberknaller ist hier ja im Moment Tokio Hotel. Hier hängen auch überall Plakate von denen...
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